Erfolgreicher Start unserer TSG in den 35. WAZ-Pokal
Der erste Turniertag des WAZ‑Pokal liegt hinter uns – und aus Sicht der TSG Sprockhövel fällt das Fazit durchweg positiv aus. In der Glückauf-Halle sind wir konzentriert, geschlossen und mit hoher Intensität in das traditionsreiche Hallenturnier gestartet. Vier Spiele, vier Siege: Als einziges Team des gesamten Teilnehmerfeldes konnten wir den ersten Turniertag mit einer makellosen Bilanz abschließen und uns souverän den Gruppensieg sichern.
Konzentrierter Auftakt und klare Spielidee
Von Beginn an war spürbar, dass wir den WAZ-Pokal in diesem Jahr ernst nehmen. Unser Ziel war klar: ein kontrollierter Start ins Turnier, klare Abläufe, hohe Laufbereitschaft und maximale Konsequenz in den Abschlüssen. Genau das haben wir auf dem Hallenparkett umgesetzt. Unabhängig vom jeweiligen Gegner sind wir unserem Spiel treu geblieben, haben das Tempo bestimmt und uns kaum aus der Ruhe bringen lassen.
Gerade in der Halle, wo Spiele oft durch einzelne Aktionen oder kurze Unkonzentriertheiten kippen können, war unsere defensive Stabilität ein entscheidender Faktor. Gleichzeitig haben wir offensiv immer wieder Lösungen gefunden, schnell umgeschaltet und Torchancen konsequent genutzt.
Charakterstärke nach frühem Rückstand
Ein besonderes Ausrufezeichen setzten wir im Spiel gegen den SC Weitmar 45. Nach einem frühen 0:1-Rückstand zeigte sich unsere Mannschaft unbeeindruckt. Statt hektisch zu agieren, blieben wir ruhig, strukturiert und geduldig. Innerhalb kurzer Zeit drehten wir die Partie und siegten am Ende deutlich mit 4:1.
Dieser Auftritt war sinnbildlich für unseren ersten Turniertag: Rückschläge wurden angenommen, als Teil des Spiels akzeptiert und mit gemeinsamer Stärke beantwortet. Genau diese Mentalität macht in einem Turnierformat den Unterschied.
Geschlossene Mannschaftsleistung statt Einzelaktionen
Die Tore verteilten sich auf mehrere Schultern – ein weiteres Zeichen für unseren Teamgedanken. Ob in der Defensive, im Spielaufbau oder im Abschluss: Jeder Spieler übernahm Verantwortung, arbeitete für den Nebenmann und ordnete sich dem gemeinsamen Ziel unter. Die Wechsel griffen nahtlos, das Tempo blieb hoch, und auch in engen Spielsituationen behielten wir die Kontrolle.
Besonders erfreulich war, wie schnell neue Konstellationen funktionierten und wie klar die Kommunikation auf dem Feld war. Das spricht für die Trainingsarbeit und für die Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Wochen.
Gruppensieg und verdienter Einzug in die Zwischenrunde
Mit vier Siegen aus vier Spielen beendeten wir den ersten Turniertag auf Platz 1 unserer Gruppe. Gemeinsam mit Hedefspor Hattingen zogen wir verdient in die Zwischenrunde ein. Auch der Blick auf die anderen Gruppen zeigt: Die Qualität beim diesjährigen WAZ-Pokal ist hoch, jedes Spiel verlangt volle Konzentration. Umso wichtiger war es, direkt am ersten Tag ein klares sportliches Signal zu senden.
Fokus auf Tag 2 – nichts ist gewonnen
Trotz des perfekten Starts wissen wir, wie schnell sich die Dynamik in einem Hallenturnier ändern kann. Der Gruppensieg ist eine gute Ausgangslage – mehr aber auch nicht. Die Zwischenrunde und die K.o.-Spiele verlangen erneut maximale Aufmerksamkeit, Disziplin und Einsatzbereitschaft.
Wir nehmen die positive Energie aus Tag 1 mit, bleiben aber fokussiert und demütig. Unser Anspruch ist es, weiterhin als Team aufzutreten, unsere Leistung abzurufen und den nächsten Schritt zu gehen.
Danke an Fans und Organisation
Ein besonderer Dank gilt unseren Zuschauern, die uns lautstark unterstützt haben, sowie allen Helferinnen und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf des Turniers gesorgt haben. Der WAZ-Pokal lebt von seiner Atmosphäre, seiner Tradition und vom Engagement aller Beteiligten – und genau das war an Tag 1 deutlich spürbar.
Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Turniers und auf einen intensiven zweiten Tag in der Halle.
