Zwischen Himmel und Hölle: Sonntag als Standortbestimmung
Oberliga-Knaller am Sonntag: Unsere TSG zu „Gast“ in Finnentrop!
Der Schock gegen Ennepetal ist verarbeitet, der Blick geht nach vorne. Denn der Fokus liegt nun ganz klar auf kommenden Sonntag.
Am 19. April (15:30 Uhr) sind wir auswärts bei der SG Finnentrop Bamenohl gefordert. Die Ausgangslage ist klar und macht die Partie besonders brisant: Wir stehen mit 33 Punkten in einem mittleren Tabellenbereich, der faktisch aktuell ein Niemandsland ist – mit einem Sieg ist das rettende Ufer nah, mit einer Niederlage sind wir schnell und sofort unten im Abstiegskampf angekommen. Finnentrop (Platz 17, 26 Punkte) kämpft um den Klassenerhalt und kann mit einem Sieg die Abstiegsplätze verlassen und uns direkt dort hineinziehen.
Die Gastgeber kommen mit Rückenwind und Selbstvertrauen ins eigene Stadion, nachdem man gegen Gievenbeck auswärts gewonnen hat. Vor allem im Sturm wartet mit Eren Albayrak ein echter Knipser – ein klassischer Stürmer, der Spiele entscheiden kann. Für uns heißt das: wach sein, konsequent verteidigen und ihn gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen.
Es ist ein Spiel, in dem es um alles geht. Die Lösung ist dabei so klar wie einfach: 90 Minuten Vollgas. Alles reinwerfen, füreinander arbeiten und sich damit die Grundlage schaffen, um in den kommenden Wochen wieder den Fokus vollständig auf die eigene Entwicklung zu richten.
Veränderungsprozesse sind herausfordernd, aber notwendig, um nachhaltig ein erstklassiges Fundament für den TSG Fußball zu schaffen.
Entscheidend wird sein, dass man sich nicht von externen Themen beeinflussen lasse. Die Mannschaft habe die notwendige Qualität: jetzt gilt es, diese als Einheit auf den Platz zu bringen. Die Weichen für die kommenden Monate und Jahre sind gestellt.
Ein starkes Signal kam bereits unter der Woche: Unsere Altherren haben sich mit einem überzeugenden 3:1 gegen die Ü32 des SC Berchum ins Finale des Krombacher Feldpokals gespielt. Einsatz, Wille und vor allem Zusammenhalt braucht es auch am Sonntag.
Jedem muss klar sein: Die „Erste“ ist die Vereins- Visitenkarte in die Welt. Im Vorstand herrscht Konsens, wenn es darum geht, dass jeder Einzelne ein wichtiger Teil des Vereins ist und man mit den Potential- und Leistungsträgern langfristig plane.
Jetzt kann das Team am Sonntag als Einheit vorzeitig die Basis für die nächste Saison legen. Auswärts gegen eine hungrige Heim-Mannschaft. Wir könnten „Geschichte“ schreiben.
