Rutschpartie im Dauerregen – Schermbeck nimmt die Punkte mit
Das Bild vom jubelnden Jonah Husseck, geschossen von Frank Oppitz vom Funke Foto Service (WAZ) täuscht: Außer Husseck (ABWEHRSPIELER!) als TSG-Torschütze zum 1:3 konnte bei uns an diesem Abend nämlich keiner so richtig jubeln. Dauerregen, glatter Boden, schwierige Bedingungen und auch spielerisch von uns nicht auf dem Niveau, wie wir es gewohnt sind – sodass am Ende eine 1:3-Niederlage gegen den SV Schermbeck auch in Ordnung geht.
Wir fanden über die gesamte Spielzeit nicht richtig in unseren Rhythmus. Viele Ungenauigkeiten, wenig Tempo, kaum klare Abläufe. Es war ein zerfahrenes Spiel mit viel Stückwerk. Schermbeck agierte zielstrebiger, nutzte seine Möglichkeiten konsequent und spielte die Partie kontrolliert zu Ende. Die letzten 10 Minuten dominierten wir das Spiel. Aber das war natürlich nicht genug.
Ein Sinnbild des Abends: Anhari rutschte in einer Szene sogar über die Tartanbahn – so nass und glatt war es auf und rund um den Platz. Der Regen machte vieles schwer, aber er erklärt nicht alles.
Hinzu kam, dass uns mit Bulut und Dogan zwei wichtige Spieler gelbgesperrt fehlten. Gerade in so einem Spiel brauchst du Führung, Struktur und Präsenz – das war spürbar.
Schermbecks Trainer Yavuzoglu zeigte sich nach dem Abpfiff zufrieden. Seine Mannschaft habe die Bedingungen angenommen und diszipliniert gespielt. In der Tabelle katapultieren sich die Schermbecker mit „unseren“ 3 Punkten aus der Abstiegszone.
Den gesamten Liveticker des Spiels findet ihr - danke an Oliver Schinkewitz und die WAZ - zum Nachlesen auf dem Lokalsportportal der WAZ: Liveticker
Für uns gilt: abhaken, aufarbeiten, neu ausrichten. So ein Abend darf und wird uns definitiv nicht aus dem Tritt bringen. Wir freuen uns daher schon auf das nächste Wochenende, an dem wir am 1.3.2026 ein weiteres Topspiel gegen eine Top-Mannschaft aus Dortmund bestreiten werden: wir fahren zum ASC 09 Dortmund!
