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1. Mannschaft
Donnerstag, 15.10.2026 16:30 Uhr

Unsere Erste zu Gast bei “heißem“ Neu-Oberligisten Hordel

Drei Siege in Folge, 17 Punkte auf dem Konto und jede Menge Selbstvertrauen: Unsere TSG Sprockhövel reist mit breiter Brust zum Auswärtsspiel bei der DJK TuS Hordel. Doch Vorsicht ist geboten! Die Hordeler Heide ist ein Pflaster, auf dem schon so mancher Favorit böse überrascht wurde.

Sprockhövel. Am kommenden Sonntag gastiert unsere TSG beim Neu-Oberligisten Hordel aus Bochum. Auf dem Papier scheint die Ausgangslage eindeutig: Unsere Mannschaft belegt mit 17 Punkten den sechsten Tabellenplatz, die Gastgeber stehen mit zehn Zählern auf Rang 14.

Doch wer glaubt, dass die Tabelle bereits etwas über den Ausgang dieser Begegnung verrät, könnte eine unangenehme Überraschung erleben.

Drei Siege, neun Punkte – die TSG ist in Fahrt!

Was für eine Entwicklung! Und was für eine Bilanz! Vor allem beeindruckt dabei, wie unsere Mannschaft auftritt. Defensiv stabil, im Mittelfeld engagiert und offensiv jederzeit für einen entscheidenden Moment gut. Trainer Andrius Balaika scheint die richtigen Stellschrauben gefunden zu haben.

Großen Anteil am Erfolg hat auch Co-Trainer Christian Antwi-Adjei, für uns der Macher neben dem Macher, Andrius Balaika. Im Team haben es beide eindrucksvoll geschafft, aus den tollen Individualisten eine eingeschworene Truppe zu schweißen. Unsere Redaktion wird denen deswegen noch zeitnah mal genauer über die Schulter schauen und das Erfolgsgeheimnis herausfinden.

Die Hordeler Heide – kein Ort für Überheblichkeit

Jetzt gilt es für unsere Jungs, nicht nachzulassen. Denn wer den westfälischen Amateurfußball kennt, weiß: In Hordel werden keine Geschenke verteilt.

Die Gastgeber haben bislang zehn Punkte gesammelt und stehen damit unter Zugzwang. Gerade deshalb ist Vorsicht angesagt. Hordel braucht Punkte, insbesondere vor heimischer Kulisse. Und Mannschaften, die mit dem Rücken zur Wand stehen, können bekanntlich besonders unangenehm werden.

Für unsere TSG bedeutet das: Von der ersten Minute an hellwach sein, die Zweikämpfe annehmen und das eigene Spiel konsequent durchziehen.

Ein Wiedersehen nach fast 13 Jahren

Auch die gemeinsame Geschichte beider Vereine macht diese Begegnung interessant.

Neunmal standen sich die Teams in den vergangenen 26 Jahren gegenüber. Das bislang letzte Aufeinandertreffen datiert vom 22. November 2013. Damals setzte sich Hordel im Westfalenpokal durch.

Die Serie soll weitergehen!

Mit dem Selbstvertrauen aus drei aufeinanderfolgenden Siegen reist unsere Mannschaft nach Bochum. Doch die bisherige Erfolgsserie ist kein Ruhekissen, sondern Verpflichtung und Ansporn zugleich.

Entscheidend wird sein, mit derselben Leidenschaft, Konzentration und Entschlossenheit aufzutreten, die unsere TSG zuletzt ausgezeichnet haben.

Denn eines ist klar: Wer in Hordel bestehen will, muss zunächst den Kampf annehmen.

Und dann? Dann darf es gerne der vierte Dreier in Folge werden!